René Knabl
 
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Auster Backstage – Ohne sie geht gar nichts

Der Sommer 2016 ist nicht gerade durch Schwimmwetter geprägt worden. Immer wieder ziehen Regenschauer und Unwetter über uns hinweg. Es gibt aber auch die Ausnahme von der Regel. Wenn die Sonne an manchen Tagen das dichte Wolkenmeer durchbricht, kann man endlich ins Freibad gehen und seine Bahnen ziehen, wie ich es in die Auster gemacht habe. Neben den zwei freundlichen Gesichtern, die mich bereits im Eingangsbereich mit einem ansteckenden Lächeln begrüßen, arbeiten auch andere Personen auf Hochtouren, um uns, also den Gästen, einen angenehmen Tag in der Auster zu ermöglichen.

Das Begrüßungskomitee

Die zwei lächelnden Gesichter an der Rezeption gehören zu Andrea und Rita. Wenn sie für die Vormittagsschicht eingeteilt sind, dann heißt´s „Raus aus den Federn!“, denn sie beginnen um 6:45 Uhr mit ihrer Arbeit. Zu allererst bereiten die beiden ihren Arbeitsplatz vor, wo sie ihre Mails checken und die Kassa aufrüsten. Für Telefonate stellen sie die erste Anlaufstelle dar und helfen den Anrufern bei ihren Anliegen gerne weiter. Außergewöhnliches erleben die beiden beinahe täglich. Besonders amüsant war für sie, dass ein Gast ihnen vor kurzem einen Gelsenstecker mitbrachte, weil dieser am Vortag ein Gespräch zwischen den beiden über diese lästigen Blutsauger mitgehört hatte.

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Das Adlerauge

Um 6:00 Uhr beginnt seine Vormittagsschicht. Nachdem er die Liegen desinfiziert, die Becken gesäubert und die Wasserqualität kontrolliert hat, schreitet er zur Tat. Bademeister Christoph. Die Trillerpfeife immer griffbereit und mit der Sonnenbrille auf der Nase umrundet er die Schwimmbecken und achtet auf seine Schützlinge. Bei Anliegen der Badegäste ist er die erste Ansprechperson. In seinen mittlerweile zehn Dienstjahren in der Auster hat er schon so manche Erfahrungen gesammelt. Doch eine wird er mit Sicherheit nicht vergessen: Das Essverbot im gesamten Hallenbereich ist den meisten Personen bekannt. Falls dennoch jemand sein Eis isst oder einmal von seiner Wurstsemmel abbeißt, dann wird er höflich darauf aufmerksam gemacht. Einzigartig war jedoch, dass jemand im Innenbereich auf einer Liege eine ganze „Brettljause“ mit Schinken, Tomaten, Käse, Brot und allem was dazugehört, aufgedeckt hat. Als Bademeister staunt man da nicht schlecht. Doch auch dieser Badegast hat eingesehen, dass ein Schwimmbecken kein Restaurant ist und zog einsichtig von dannen.

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Die Putzfee

Ana-Maria ist seit einem Jahr bei uns in der Auster. Sie zählt zu unserem Putzteam und beginnt um 6:00 Uhr mit der Frühschicht. Nachdem sie den Putzmittelbestand ihres fahrbaren Unterstützers überprüft und bei Bedarf nachgefüllt hat, zieht sie ihre Kreise durchs Bad. Neben dem Bade- und Wellnessareal zählt auch der Verwaltungsbereich im ersten Stock zu ihrem Revier. Vor allem die Rückbleibsel der Badegäste bringen sie manchmal zum Schmunzeln, auch damals, als sie einen Erotikroman im Außenbereich gefunden hat. Sämtliche Gegenstände wandern dann umgehend ins Fundbüro, wo die Badegäste ihre Sachen wieder abholen können.

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Der Kochprofi

In der Küche geht’s heiß her, wenn Christian den Kochlöffel schwingt. Doch bevor der „Meister der Pfanne“ mit dem Kochen beginnen kann, müssen die Arbeitsflächen gereinigt, die Messer geschliffen und die Töpfe und Pfannen aus dem Schrank geholt werden. Danach werden Salate, Gemüse und Fleisch vorbereitet. Neben den verschiedensten Burgervarianten und dem Bernerwürstel ist auch der Wok eines der beliebtesten Gerichte der Gäste. Der Dauerbrenner ist und bleibt aber das Wiener Schnitzel mit Pommes und Ketchup. Besonders die kleinen Badegäste lieben es.

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Fotos: René Knabl / Holding Graz

 


1 Kommentar

24/09/2016

Autentischer, toller Blog.
Auch wir haben nur die besten Erfahrungen mit dem Personal in der Auster gemacht 😉

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