Die Truppe rund um Straßenmeister Gottfried Wagner beim Arbeiten
 
 
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Dann wenn es Nacht ist

Während die meisten GrazerInnen die letzten Sonnenstrahlen des Tages genießen, geht es für die Truppe rund um Straßenmeister Gottfried Wagner mit der Arbeit erst los. Es ist etwa 20 Uhr, als sein vierköpfiges Team den jungfräulichen Asphalt in der Peter-Rosegger-Straße für die neuen Straßenmarkierungen sorgfältig abklebt. „Das wird heute eine richtig lange Nacht, es gibt viel zu tun!”

Heute kommt die teuerste von vier Markierstoffklassen zum Einsatz. Diese Klasse D wird ausschließlich bei frischen Asphaltdecken verwendet und hat eine ungefähre Haltbarkeit von vier Jahren. Durch die Beigabe von besonders hochwertigen und feinen “Solid Plus” Perlen des Erzeugers SWARCO reflektiert der neue Anstrich das Scheinwerferlicht der Fahrzeuge besonders stark und gewährt so eine deutlich bessere Sichtbarkeit.

Die frische Asphaltdecke wird mit einem besonders reflektierenden Belag angestrichen

Die Perlen darf man sich allerdings nicht wie gewöhnliche Perlen vorstellen. Sie weisen eine Größe zwischen 212 und 850 Mikrometern auf. Zur Verdeutlichung: 1 Mikrometer ist gerade einmal 0,001 Millimeter groß. Nach etwa 28 Tagen hat die Straßenmarkierung den Optimalwert erreicht: “Dann ist die Oberschicht der Farbe abgefahren und die Perle kommt am besten zum Vorschein”, erklärt Straßenmeister Wagner.

Nach langen Vorbereitungsarbeiten kann es dann endlich losgehen. Während der eine Kollege die frische Farbe mit einer Spachtel sorgfältig verteilt, verstreut sein Partner die feinen Perlen über den Anstrich. Das Team ist gut aufeinander abgestimmt, wodurch die Arbeiten schnell vorangehen.

Das Team verteilt die frische Farbe und die feinen Perlen

In den frühen Morgenstunden ist es dann endlich vollbracht. Sichtlich erschöpft blicken die Straßenmarkierungsarbeiter stolz auf ihre getane Arbeit. Jetzt wird es aber Zeit für die wohlverdiente Bettruhe. Während die meisten GrazerInnen die ersten Sonnenstrahlen des Tages genießen.

Die Straßenmarkierungsarbeiter nach getaner Arbeit

 


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