Alexander Fünck
 
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Fahrrad-Tipps: So fährt man besser durch Herbst und Winter!

Mit diesen Fahrrad-Tipps fährst du besser durch Herbst und Winter. Für viele von uns zählt wohl der Spätherbst zu den schönsten Jahreszeiten. Die Pflanzen werfen ihr gefärbtes Blätterkleid ab, Nebelschwaden gleiten melancholisch über den feuchten Boden und die Natur stellt sich langsam auf den nahenden Winter ein. Auch im Spätherbst und im Winter wollen die meisten von uns nicht aufs Fahrradfahren verzichten. Mit der richtigen Ausrüstung ist das sichere Citycruisen mit dem geliebten Drahtesel auch an diesen Tagen kein Problem! Wir haben für Euch einige nützliche Tipps zur Fahrradsicherheit bei ARBÖ und ÖAMTC zusammengetragen.

1.) Beleuchtung: Empfehlenswert sind Halogen- oder LED-Beleuchtungen mit Standlichtfunktion. Diese sollte selbstverständlich funktionstüchtig sein. Zusätzlich vom Gesetz vorgeschrieben: Ein weißer, nach vorne und ein roter, nach hinten wirkender Rückstrahler, gelbe Pedal-Rückstrahler sowie vier gelbe Speichenreflektoren. Lampen und Reflektoren regelmäßig von Schmutz befreien, um die optimale Sichtbarkeit zu bewahren. Quelle: ARBÖ

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2.) Reifen: Abgefahrene Reifen sind ein Sicherheitsrisiko. Vor allem bei schlechtem Wetter. Breitere Reifen mit ausgeprägtem Profil geben mehr Grip und eignen sich am besten für Fahrten auf nassen und rutschigen Fahrbahnen. Um die Bodenhaftung zu erhöhen, Luftdruck etwas verringern. Im Fachhandel werden auch Spikereifen für Fahrräder angeboten, die bei Glätte für Traktion sorgen und bei vorsichtiger Fahrweise ein Wegrutschen verhindern.  Quelle: ARBÖ

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3.) Bremsen. Abgefahrene Bremsbeläge rechtzeitig austauschen, denn Bremsen müssen vor allem im Herbst kraftvoll zupacken können. Die Bremszüge einfetten, damit sie auch bei Minusgraden gut funktionieren. In der Regel verwendet man im Alltag die Hinterbremse. Ist man gezwungen die Vorderbremse zu verwenden, dann in kurzen Intervallen die Bremse ziehen und wieder auslassen. Felgenbremsen haben im Gegensatz zu Trommel- oder Rücktrittbremsen bei Nässe einen längeren Bremsweg. Bei rutschigen Fahrbahnverhältnisse unbedingt mit angemessener Geschwindigkeit unterwegs sein, um bei einer Notbremsung nicht ins Schleudern zu kommen. Quelle: ARBÖ

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4.) Bodenhaftung. Sattel so einstellen, dass beim Stehenbleiben der Boden mit beiden Füßen erreicht wird. Vorausschauend und mit moderatem Tempo radeln, denn bei glatter Fahrbahn verlängert sich der Bremsweg. Besonders in den Kurven ist das Tempo entsprechend zu reduzieren. Beim Lenken ruckartige Bewegungen vermeiden, sonst könnte das Rad auf glitschiger, oder eisiger Fahrbahn wegrutschen. Quelle: ARBÖ

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5.) Bekleidung: Dunkel gekleidete RadlerInnen werden bei Dämmerung, schlechter Sicht oder Nebel von anderen Verkehrsteilnehmern erst auf 25 Metern Entfernung erkannt, hell gekleidete auf 80 Metern. Sind reflektierende Materialien Teil der Kleidung, wird man bereits aus bis zu 150 Metern Entfernung gesehen. Schnell und einfach: Warnweste, erhältlich u.a. beim ARBÖ, über die Kleidung streifen – klein zusammengefaltet findet sie in jeder Tasche Platz. Quelle: ARBÖ

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6.) Kette: Neben der Sauberkeit der Fahrradkette, ist immer auf die Schmierung der Kette zu achten. Das Ziel der Kettenpflege durch Öl, ist den Verschleiß möglichst gering zu halten. Zu viel Öl kann wiederum den Antrieb verkleben. Quelle: ÖAMTC

7.) Fahrradschloss: Es wird empfohlen das Fahrradschloss mit Teflonspray zu behandeln, um ein Einfrieren zu vermeiden. Quelle: ÖAMTC

Fotos: Martin Wolf, Enrico Radaelli, Alexander Fünck / Holding Graz

Näheres dazu findet Ihr auch unter:

  • ARBÖ Radtipps für den Herbst
  • ÖAMTC-Videoportal Fahrrad
    Video 1 – Radeln im Winter / Fahrtechnik: Tipps vom Profi, worauf als Radler zu achten ist.
    Video 2 – Radeln im Winter / Bekleidung: Warm und sicher sollte es sein.
    Video 3 – Fahrrad für Winter ausrüsten: Tipps vom Mechaniker, wo man genauer sein muss.
 


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