Kevin Griebaum
 
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Freiwillige Feuerwehr: Ehr(enamt)liche Arbeit

Markus Masser ist nicht Batman. Ein Held ist er aber dennoch. Er opfert nämlich das, was die wenigsten von uns bereit sind, herzugeben: seine Freizeit. Fast täglich stellt er sich in den Dienst der Freiwilligen Feuerwehr, um dort Leben zu retten. Markus Masser ist Fire(wehr)-Man!

Man stelle sich vor: Spätnachts fährt ein junger Mann mit seinem neuen Auto auf der Landstraße. Zu viele PS und zu enge Kurven sorgen für Crash. Jetzt ist schnelle Hilfe gefragt. Doch nicht nur Rettung und Polizei müssen vor Ort sein, auch die Freiwillige Feuerwehr muss den Mann aus dem Auto befreien. Und die Feuerwehr besteht vor allem außerhalb von Graz aus freiwilligen Helfern wie Markus.

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Wie viele Stunden Markus jährlich in seine ehrenamtliche Arbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr investiert? “Jo, so circa 1.000 werden’s schon sein”, lacht der 24-Jährige Löschmeister. Dass ihm die Feuerwehr quasi in die Wiege gelegt wurde, darum macht er kein Geheimnis. Sein Papa ist bereits seit etwa 25 Jahren Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr in Mellach. Als Markus 12 war, hat er hier als Jungfeuerwehrmann begonnen. Heute hat er selbst die Kommandantenprüfung in der Tasche.

Was für ein Doppel-Leben muss man denn als Freiwilliger Feuerwehrmann führen? “Also man kann sich das so vorstellen: Wenn die Sirene losgeht, bekommen wir gleichzeitig ein SMS. Dann lassen wir alles stehen und liegen und schauen, dass wir so schnell wie möglich zum Rüsthaus kommen.” Was dann passiert, zeigt uns Markus im Video:

In seinem “echten” Leben ist Markus eigentlich in der Lohnverrechnung der Holding Graz tätig. 2007 hat er hier mit der Lehre zum Bürokaufmann begonnen und ist schließlich wegen seiner guten Zeugnisse übernommen worden.

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Was er für die Zukunft plant? Erstmal abwarten und Tee trinken, es wird sich schon alles ergeben. Eine Zuversicht, wie wir sie von Bruce Wayne oder Clark Kent kennen. Bis Markus aber echte Superkräfte entwickelt, wünschen wir ihm weiterhin viel Erfolg beim Leben retten. Danke, dass es Menschen wie dich gibt!

 


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