René Knabl
 
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Sommer, Sonne, Graz aktiv – 3-Tages-Urlaub in der Heimat

Langes Arbeiten bei heißen Temperaturen. Da schaltet man gerne mal ab und flüchtet aus den beengten Büroräumen. Aber wo soll man abseits der Papierstapel schnell Mal ausspannen? Für einen ausgewogenen Urlaub am Meer ist meist die Zeit zu kurz. Good News: Urlaubsfeeling findet man auch in der steirischen Hauptstadt! Wir, das sind ich und meine Praktikanten-Kollegin Patricia, haben das 3-Tages-Ticket der Holding Graz Freizeit getestet und die Stadt und ihre Umgebung für euch erkundet.

Tag 1: Der Hausberg ruft

Donnerstag, 7 Uhr früh. Der Wecker läutet, der Nachbarshahn kräht. Perfektes Timing um den Kurzurlaub zu starten. Bergschuhe anziehen, Rucksack umhängen und los geht’s! Um 11 Uhr fahren wir per Bus direkt vor die Schöckl Talstation. Nach der mehr anstrengenden als gemütlichen Busfahrt in der prallen Sonnen sind wir erleichtert, als wir in die Gondel einsteigen und die Fahrt hinauf auf den 1445 Meter hohen Berg antreten. Nach wenigen Minuten in luftiger Höhe und der atemberaubenden Aussicht erreichen wir die Bergstation und machen uns direkt zur Erkundungstour auf.

Über den Weg für alle, der 2014 speziell für Menschen im Rollstuhl, mit Kinderwägen oder mit dem Rollator fertig gestellt wurde, gelangen wir bequem zum Ostgipfel. Dort legen die FlugsportlerInnen mit ihren Paragleitschirmen und Drachen eine sehenswerte Show in spektakulären Höhen hin.
Nach 15 Minuten Bewunderung und Staunen treten wir die Reise zurück zur Bergstation an. Unsere Aufmerksamkeit gilt nun einem 12-Jährigen Jungen, der große Freude an der sich den Berg hinunter schlängelnden Sommerrodelbahn hat. Der „Hexenexpress“ ist ca. 1000 Meter lang und man wird bis zu 40km/h schnell. Genau das Richtige für uns!

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Gesagt, getan. Nachdem wir den Hexenexpress verlassen, springt uns etwas bis dato Unbekanntes ins Auge. Ein Metallgestell mit herabhängenden Eisenketten. Im Alpengasthof nachgefragt wissen wir dann auch, was es mit diesem Gebilde auf sich hat. Disc-Golf am Schöckl! Und so gehts: Einen festen Stand finden, Windrichtung und Windstärke berücksichtigen, mit der Wurfscheibe zielen und (optimalerweise) treffen. Nach wenigen Minuten schafft es Patricia gleich 4 Mal hintereinander. Meine Disc-Golf Scheibe war eher „freilebend“ und genoss die Sonne 20 Meter hinter dem Korb in der Wiese. „Übung macht nun mal den Meister“, bekomme ich von Patricia zu hören.
Zum Schluss kehren wir erneut beim Alpengasthof ein und bestellen Getränke sowie eine köstliche Buchtel. Bei Gratis-Wlan ist die Versuchung doch etwas groß, Facebook zu benutzen und Fotos via Whatsapp zu versenden. Ein guter Start in den Urlaub. Der nächste Tag wartet bereits auf uns!

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Tag 2: Ab ins „kühlere“ Nass

Heute gehen wir es etwas gemütlicher an. Um 11 Uhr fahren wir mit der Straßenbahn in die Auster in Eggenberg und nehmen die dortigen Angebote etwas genauer unter die Lupe. Breitwellenrutsche, 10 Meter Sprungturm und 50 Meter Sportbecken – ein Freibad für Sportler. Fast schon zu sportlich für uns. 😉 Wir genießen die Atmosphäre und planschen noch eine Weile, um anschließend den nächsten Punkt auf unserer Liste zu besuchen, das Bad Strassgang.

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Das Bad bietet eine Insel mitten in einer Wasserfläche von 11.000 m2. Unserer Meinung nach der beste Platz zum Relaxen. Für die Kids gibt es Trampolin-Flächen und einen eigens abgesperrten Bereich im Becken, in dem man das Schwimmen erlernen kann. Als wir eine Runde drehen, fällt uns eine Gruppe Teenager ins Auge, die vom Steg ins Wasser springt. Und ehe ich mich versehe läuft Patricia auch schon geradewegs dorthin – ich mit der Kamera natürlich hinterher.

Tag 3: Kultur pur

Nach dem zweiten, etwas gemütlicheren Urlaubstag, genießen wir unseren letzten noch ein kleinwenig mehr. Im Jahre 1894 ist sie erstmals in Betrieb genommen worden. Die Rede ist von der Schlossbergbahn, die uns DAS Grazer Wahrzeichen etwas näher bringt. Gleich wie die 13 anderen Personen, die mit ihren Handys in der Hand eine schöne Erinnerung einfangen wollen, aktivieren auch wir die Front Cam und machen ein, zwei oder zehn Selfies von uns und dem Uhrturm. Wer macht das heutzutage nicht? Doch nicht nur der Uhrturm, sondern auch die Kasemattenbühne, die alte Zisterne und der Major-Hackher-Löwe werden kurzerhand zum Motiv unserer Fotos. Nachdem wir dutzende Bilder anfertigten, spazieren wir entspannt in Richtung Schlossbergrestaurant.

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Zum Abschluss unseres Kurzurlaubs mit der 3-Tages Graz Aktiv Karte lassen wir die vergangenen Ausflüge bei einem Spritzer noch einmal Revue passieren.

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Fazit: Für jedermann die perfekte Gelegenheit einen Kurzurlaub in der steirischen Landeshauptstadt anzutreten. Ein großer Pluspunkt dieser Karte ist auch die Möglichkeit, die öffentlichen Verkehrsmittel in der Zone 101 zu nutzen um zu seinen Urlaubszielen zu gelangen. Im Großen und Ganzen – Top!

Unser Urlaub ist jetzt jedoch leider vorbei. Wann beginnt Deiner?

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Fotos: René Knabl / Holding Graz

 


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