Kevin Griebaum
 
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Lehre, wem Lehre gebührt: Cornelia, das Sommerkind

Es ist eine Szene wie von Alfred Hitchcock: Eine schwarze Silhouette holt mit einem spitz zulaufenden Gegenstand aus, sticht zu, holt aus, sticht zu. Immer und immer wieder. Das Ergebnis soll zufrieden stellen – nicht nur einen selbst, sondern auch die, die es finden. Der Unterschied zum Original: hier wird Leben gegeben, statt genommen. Es spritzt kein Blut, sondern klares Wasser. Wir begleiten Cornelia durch ihre Lehre zur Gartenfacharbeiterin.

Mit gerade erst 15 Jahren ist Cornelia Strasser in der Blüte ihrer Jugend und weiß bereits, was sie will. Sie will mit Pflanzen arbeiten. Ihr grüner Daumen ist kein Geburtsfehler, obwohl er ihr in die Wiege gelegt wurde. Wenn die gebürtige Grazerin jeden Tag um 5 Uhr morgens aufsteht, dreht sich bereits alles um’s Grüne. Spätestens, wenn sie ihr Elternhaus in St. Peter durch den eigenen Garten verlässt, entsteht bei ihr kein Kopfkino, sondern mehr ein Kopfdschungel. Der kann sich auch an ihrem Arbeitsplatz, dem Anzuchtbetrieb der Holding Graz Services in der Martinhofstraße, ordentlich entfalten.

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Obwohl sie gerade mal im ersten Lehrjahr ist und somit noch am Anfang ihrer Karriere steht, ist sie sich sicher, dass sie genau hier her gehört: “Ich hab schon immer meinen Eltern im Garten geholfen. Vor allem die Rosen im Garten haben mich fasziniert”, strahlt sie. Wer sich die dornigen Blumen selbst schon einmal in’s eigene Grün gestellt hat, weiß, wie viel Pflege, Aufmerksamkeit und Liebe Rosen brauchen, um länger schön zu sein.


“Draußen sein und mit Pflanzen arbeiten, das ist mein Traum, das liebe ich!” Eine Antwort auf eine nicht gestellte Frage. Cornelias Motivation ist also klar. “Außerdem ist das Arbeiten hier echt spaßig und ich verstehe mich super mit den Anderen.” Die “Anderen”, von denen Cornelia spricht, sind Margit, ihre Lehrlingsvorgesetzte und Jennifer. Jennifer und Cornelia haben sich im Zuge ihrer Lehre kennen gelernt und sind mittlerweile gut befreundet. “Mit Margit hab ich aber auch ein super Verhältnis, es ist echt lustig, mit ihr zusammen zu arbeiten und man kann mit allem zu ihr kommen und sie alles fragen.”

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Derzeit steht Theorie und Lernen auf Cornelias Tagesordnung. Das erste Lehrjahr baut darauf auf, dass Cornelia die Pflanzen benennen und zuordnen kann – aber auch die Praxis kommt nicht zu kurz: jäten und Lorbeeren putzen bestimmen ebenso Cornelias Arbeitstag. “Das ist halt so, weil jetzt gerade Winter ist, im Sommer machen wir wieder ganz andere Sachen”, freut sie sich. Der Sommer liegt ihr sowieso mehr, lacht sie und bezeichnet sich stolz als “Sommerkind”. Zurecht, wie wir finden.

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Was genau Cornelia in den nächsten zwei Lehrjahren erwarten wird, weiß sie noch nicht genau, nur so viel: “Nächstes Jahr komme ich in den Außendienst, zum Beispiel auf den Schloßberg, in den Stadtpark oder in den Volksgarten.” Cornelia schafft es, mit ihrer Vorfreude das gesamte Gewächshaus einzunehmen. In Zukunft wird ihr sonniges Gemüt wohl nicht mehr nur Gewächshäuser sondern ganze Parks erfüllen. Ob die Grazer Flora dadurch auch noch schöner wird, bleibt abzuwarten – gut tun wird es ihr aber allemal…

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Fotos: Joel Kernasenko / Holding Graz

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