Kevin Griebaum
 
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Sauberkeit, das machen wir: Recyclingcenter

Seit 20 Jahren ist Rudolf Heinrich nun schon im Recyclingcenter tätig. Wenn sich also wer mit dem Abfall in Graz auskennt, dann er. Wir haben ihn begleitet und mit ihm über die wirklich wichtigen Themen der Zukunft gesprochen: Recycling und Nachhaltigkeit.

Nachhaltigkeit ist nicht nur für unsere Stadt sondern auch für Rudolf ein wichtiges Thema. Er ist maßgebend mit daran beteiligt, dass Graz nicht im Müll versinkt. Tagtäglich hat er hier mit Menschen zu tun, die Abfälle los werden wollen.


“Wir brauchen keinen Prospekt von irgend einem Elektronik-Händler. Wir merken das, wenn es irgendwo ein neues Angebot gibt. Es wird immer deutlicher, dass wir in einer Wegwerfgesellschaft leben”, seufzt Rudolf. Upcycling und Reparaturen sind derzeit zwar in, in vielen Fällen aber nicht erschwinglich. “Vor kurzem ist mein Herd eingegangen. Dann frag ich den Elektriker, was das herrichten kostet. 400 Euro. Um 600 krieg ich einen neuen, aber ein Spitzengerät”, plaudert er aus dem Nähkästchen. Somit ist auch nicht verwunderlich, warum im Recyclingcenter zu den Stoßzeiten ganze Autoschlangen auf die Einfahrt warten.

Das Recyclingcenter in der Sturzgasse ist das größte Altstoffsammelzentrum Österreichs. 300.000 Mal geht hier im Jahr der Schranken auf. Am liebsten wird hier Sperrmüll, Bauschutt und Elektroschrott abgegeben. Jährlich kommt der gesamt gesammelte Abfall auf etwa 30.000 Tonnen. Ganz schön viel, für eine kleine Stadt wie Graz mit etwa 280.000 EinwohnerInnen.

Die im Recycling Center persönlich in die bereitgestellten Behälter abgegebenen Materialien werden bei Bedarf nachsortiert und schließlich verwertet. Wie das genau abläuft, haben wir in einem anderen Blog dokumentiert. Wichtig zu wissen ist aber, dass mehr als zwei Drittel des hier abgegebenen Abfalls recycelt wird.

Tag der Sonne, Pressekonferenz,

Kamera & Schnitt: Emanuel Droneberger / Holding Graz

Fotos: Kevin Griebaum / Holding Graz

 

 


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