René Knabl
 
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9 Tipps für mehr Sicherheit beim Baden

Man achtet überall auf Sicherheit. Im Straßenverkehr, im Internet oder beim Handykauf. So auch in den Grazer Schwimmbädern! Unser Beitrag: 9 Tipps für mehr Sicherheit beim Baden. Darum Badehose an und mit Sicherheit ins Bad!

 1.  Wachsamkeit bei Pool, Planschbecken und Co.

Kinder sollten sich nur unter den wachsamen Augen von Mama und Papa in der Nähe von Wasserflächen aufhalten und bei Badepausen sollten die Eltern das Spielzeug aus dem Wasser entfernen.
Da die Anzahl der Unfälle in Schwimmbecken sehr hoch ist, wurde die Initiative „Große schützen Kleine“ ins Leben gerufen, die die Eltern bei offenen Fragen hilft oder bei Problemen unterstützt.

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2.  Hinfallen ist unnötig

Was das Herumlaufen betrifft, sollten im Schwimmbad immer Badeschlapfen getragen werden. Dadurch wird die Rutschgefahr minimalisiert und mögliche Stürze vermieden.

3.  Auf die Plätze, fertig, rutschen!

Immer über die Leiter oder den Sprungsockel ins Wasser eintauchen ist doch langweilig. Mit der Rutsche ist es viel lustiger! Sitzend, liegend oder doch die Beine anziehen, man hat die freie Wahl.  Sicherheitsabstand einhalten und den Einmündungsbereich sofort verlassen, dann kann man ohne blaue Flecken im Becken landen und gleich nochmal rutschen!

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4.  Spring so hoch wie nie zuvor!

Haben die Kinder genug vom Schwimmen, Rutschen oder Sonnenliegen? Dann ab auf ’s Trampolin! Auf der Trampolinfläche üben und langsam zu einem Profi werden. Drehungen, Salti oder das einfache Auf und Ab, alles ist möglich! Es muss aber darauf geachtet werden, dass nur ein Kind auf einer Sprungfläche herumhüpft, somit werden unangenehme Verletzungen verhindert.

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5.  Feuerzeug und Zigarettenpackerl bleiben daheim

Frische Luft, grüne Wiesen und endlich mal durchatmen. Darum sind unsere Bäder ab der Sommersaison 2014 rauchfrei. In den Gastrozonen (outdoor) und in den gekennzeichneten Bereichen besteht allerdings weiterhin die Möglichkeit, den einen oder anderen Glimmstängel zu genießen.

6.  Achtung, hier wird auf Eure Gesundheit geachtet!

Sie tragen weiße T-Shirts, eine rote Hose und außerdem eine Trillerpfeife: unsere fleißigen Bademeister! Sie sorgen für die Sicherheit der Badegäste und greifen im Notfall sofort ein! Aber auch bei Fragen und Problemen helfen sie gerne weiter.

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7.  Relaxen, aber richtig!

Damit man sich aber überhaupt abkühlen kann, muss auch die Sonne hinter den Wolken hervorkommen. Wenn das der Fall ist, wird hoffentlich Sonnencreme auf die Haut aufgetragen. Nicht nur in der prallen Sonne selbst, auch wenn man ein gemütliches Plätzchen unter einem Baum gefunden hat, soll man sich eincremen. Der richtige Sonnenschutz ist beim Schwimmen, Rutschen oder einfach beim Chillen sehr wichtig!

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8.  3, 5, 7, oder doch 10 Meter?

Die Stiegen rauf und gleich den direkten Weg nach unten nehmen! Füße anziehen, Luft anhalten und … PLATSCH! Unser Sprungturm ist die willkommene Abwechslung und sorgt für den notwendigen Adrenalinkick. Die Bademeister geben die Sprungetappen mit den jeweiligen Taferln frei, damit nicht übereinander gesprungen wird.

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9.  3 Kategorien aber 1 Ergebnis: das BlueFox-Sicherheitssystem

Eltern können ihren Kindern ein Armband umschnallen, das, wenn sich das Kind eine bestimmte Zeit lang im Wasser oder in einer gewissen Tiefe aufhält, Alarm schlägt. Es gibt drei verschiedene Abstufungen dieses Systems, das aufgrund der Wassertiefe und dem zeitlichen Aufenthalt unter Wasser ein Warnsignal an die Bademeisterkabine sendet. Aber nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene können dieses Armband in der Auster und im Ragnitz-Bad an ihrem Handgelenk befestigen.
Das BlueFox-Sicherheitssystem unterstützt die Eltern und Bademeister zusätzlich Aufsicht und bietet noch mehr Schutz vor dem Ertrinken.

Fotos: René Knabl / Holding Graz, Enrico Radaelli / Holding Graz

 


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