Kevin Griebaum
 
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Waldschule: Forst Day at School

“Du bist so blöd, du hast wahrscheinlich in der Baumschule gelernt!” – ein klassischer Schenkelklopfer des gepflegten Kneipenhumors. In diesem Blog geht es aber nicht um kindische Beleidigungen, sondern um ein durchaus ernst gemeintes Thema, das nicht nur für Kinder sehr wichtig ist: die Waldschule im Leechwald. Wir haben mit dem Stadtförster und einer Waldpädagogin die begrünte Schulbank gedrückt.

Es ist ein herrlicher Sommertag – eigentlich ziemlich heiß, aber hier im Leechwald direkt neben dem Hilmteich spürt man die drückende Hitze der Stadt plötzlich gar nicht mehr. Es ist nicht kalt, aber angenehm kühler. Einzelne Sonnenstrahlen schaffen es durch das doch recht dichte Blätterdach und kitzeln unsere Gesichter, während wir von Martina erklärt bekommen, wieso die Waldschule eine nicht unbedeutende Bildungseinrichtung abseits der Pflichtschule ist.

Warum das Angebot der Waldschule nicht nur für Schulklassen sondern auch für Erwachsene spannend und sehr wichtig sein kann, liegt eigentlich auf der Hand: wenn 1/3 der Stadtfläche aus Wald besteht, dann sollte man auch wissen, wie dieses für uns lebensnotwendige Ökosystem funktioniert und wie man sich darin verhält. Die Angebote der Waldschule reichen von einfachen Basteleien aus Holz, über Wildtier- und Pflanzenkunde bis hin zu Sinneserfahrungen durch den Wald.

Ob Betriebsausflug oder Klassenfahrt: Ein Tag in der Waldschule ist nicht vergleichbar mit einem Tag in einer “normalen” Schule. Hier werden aus Holzköpfen echte Naturburschen (und -mädels) und wer zuvor noch einen Vogel gehabt hat, wird den Leechwald als schlauer Fuchs verlassen 😉

 


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