Kevin Griebaum
 
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Das Wandern ist des Müllers Lust…

Am Nationalfeiertag sollten wir das feiern, was uns Österreicher so berühmt macht: Berge. Spätestens seit The Sound of Music weiß die ganze Welt, dass es bei uns schön ist und wir gerne von oben ins Tal schauen. Anlässlich zum inoffiziellen “nationalen Wandertag” gibt es einen kurzen Reisebericht unserer Mitarbeiter der Wasserwirtschaft. Sie sind kürzlich (passenderweise) dorthin gewandert, wo unter anderem unser Grazer Wasser herkommt: vom Hochschwab. Zurückgekommen sind sie zwar mit weniger Jause, aber dafür mit einem tollen Reisebericht und einigen Fotos, die mehr zeigen, als nur Mitarbeiter. Hier war man mit Freunden unterwegs.

25 wagemutige Wanderinnen und Wanderer steigen mit einem grinsenden Gesicht aus dem Bus, der am Parkplatz des Seeberg stehen bleibt. Ab hier beginnt das, wofür man sich gekleidet hat: wandern. 500 Höhenmeter und rund 1 ½ Stunden später war das Hochplateau der Aflenzer Staritzen erreicht. Schnaufen erlaubt, staunen und freuen aber auch: eine wunderbare Aussicht über das beeindruckende Hochschwabmassiv war der Lohn für diese Anstrengung.

blog massiv

Vorbei am Mieserkogel (1855 m), dem Krautkartenkogel (1988m) und dem Severinkogel (2038m) gings abwärts in das Ochsenreichkar  und dann aufwärts zum Schiestlhaus (2153 m), was Ziel der ersten Tagesetappe war.

blog see

Nach einer verdienten Mütze Schlaf hieß es am nächsten Morgen wieder “raus aus den Federn und rein in die Wandersocken”. Erste Tagesetappe: der Hochschwabgipfel. Je näher man dem Gipfel kam, desto mystischer wurde es. Tiefhängende Nebelschwaden umspielten tierische Gefährten wie Gämse, Steinböcke und Wiesel.

blog gams

Einkehrstimmung kam dann aber auf, als die Fleischer-Biwakschachtel, eine Notunterkunft, in Sicht war. Von dort ging es schließlich weiter über die Hundsböden, Häuslalm (1526 m) und Sackwiesenalm, zur Sonnschienhütte, wo die zweite Nächtigung angesetzt war.

blog hütte

Ab hier war das schwierigste geschafft und der nächste und letzte Wandertag konnte als gemütlicher Ausklang eines Wanderwochenendes dienen.Von der Sonnschienalm über die Hörndlalm, der Kulmalm gings zur Neuwaldalm. Beim Abstieg  zum Jassinggraben konnte man in den Gesichtern der tapferen Rucksäckler sehen, wie sie die letzten Tage Revue passieren ließen. Reger Austausch über die Eindrücke und Erlebnisse verkürzten die wertvolle Zeit bis zum Ziel weiter. Als der Bus schließlich in Sichtweite kam, war man glücklich, aber auch ein klein wenig traurig, dass man schon angekommen ist. Klar war: der Ausflug ging viel zu früh zu Ende. Aber die Erinnerung bleibt.

blog gipfel

Fotos & Co-Autor: Peter Struckl

 


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