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Dieter Demmelmair
 
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Der Herbst als Wasserbauzeit

Was muss bedacht werden, wenn gebaut wird – und wann ist die beste Zeit für Infrastrukturbauarbeiten? Wir haben die Antworten!

Die Planung und Durchführung von Baustellen erfordern in der Regel komplexe Schritte:

● Baustellen werden ein bis zwei Jahre im Vorhinein geplant. Bei Großbaustellen können es auch mehrere Jahre sein. Es gilt, viele Faktoren zu berücksichtigen, wie zum Beispiel die Auswirkungen der Baustelle auf den Verkehr, die AnrainerInnen und die Geschäftstreibenden. Um Synergien zu nutzen, gibt es eine enge Abstimmung mit anderen LeitungsträgerInnen (die Strom-, Telefonleitungen usw. verlegen). Und: Bewilligungen brauchen Zeit.
● Baustellen auf stark befahrenen Straßen werden in die Sommerferien gelegt. An hydraulisch wichtigen Wasserleitungen wird eher im Herbst gearbeitet (wegen des geringeren Wasserverbrauchs), an großen Abwasserleitungen aufgrund der geringeren Zahl an Gewittern eher im Winter.
● Der Zustand der Wasserleitungen wird regelmäßig analysiert. Ausschlaggebend sind: Alter, Material, mögliche Rohrbrüche. Abwasserleitungen werden zudem kontinuierlich per Kamera inspiziert. Daraus ergibt sich dann der Sanierungsbedarf.
● Je nach Personalverfügbarkeit werden die Leitungen von der Holding Graz selbst verlegt und „nur“ die Bauarbeiten zugekauft. Das gilt vor allem für große, wichtige Leitungen, weil die MitarbeiterInnen der Holding Graz das entsprechende Know-how haben.
● Alle Bauleistungen durch Fremdfirmen müssen ausgeschrieben werden. Projekte bis 5 Millionen Euro österreichweit, größere EU-weit. Darum dauern Ausschreibungen manchmal mehrere Monate. In vielen Fällen gehen die Aufträge an steirische Unternehmen

 


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