Dieter Demmelmair
 
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Ein neuer Behälter für unser Top-Wasser

Auf der Ferdinandshöhe wird gerade der bisherige Hochbehälter durch einen viel größeren Neubau ersetzt. Wir haben die Bilder und die Infos dazu.Das Grazer Wasser hat Top-Qualität, kommt doch gut ein Drittel davon vom Hochschwab (Infos hier).  Die Graz Wasserwirtschaft ist überdies rund um die Uhr bemüht, diese tolle Qualität nicht nur zu halten, sondern auch zu verbessern.

Das hauseigene Wasserlabor im Kompetenzzentrum Wasserwirtschaft achtet permanent darauf, dass nur geprüfte Qualität ins mehr als 1.393 Kilometer lange Rohrnetz gelangt. Auf jegliche Desinfektion des Trinkwassers der steirischen Landeshauptstadt kann verzichtet werden, das Grazer Wasser ist absolut naturbelassen – mehr Infos dazu gibt es auf unserer Homepage.

Bevor das Trinkwasser in unsere Haushalte gelangt, fließt es durch einen von insgesamt 22 Hochbehältern am Stadtrand. Einer davon, nämlich der auf der Ferdinandshöhe auf dem Rosenberg im Bezirk Geidorf, ist schon sehr in die Jahre gekommen und viel zu klein geworden.

Errichtet wurde er 1934, sein Speichervolumen beträgt 200 Kubikmeter. Die vom Hochbehälter belieferten Bezirke Andritz, Geidorf und Mariatrost brauchen aber deutlich mehr Wasser – nämlich insgesamt 2.200 Kubikmeter. Der Neubau an der gleichen Stelle wird daher deutlich größer – und wird ein Speichervolumen von 1.500 Kubikmetern haben. De Baukosten betragen 1,7 Millionen Euro, die Arbeiten dauern bis Mitte 2021.

(Fotos: Holding Graz/Oliver Stiger)


Übrigens: Die allererste Wasserleitung in Graz transportierte ebenfalls Wasser vom Rosenberg runter in die Stadt. Errichten ließ sie Kaiser Maximilian im Jahr 1490 – allerdings profitierte von ihr nur er, denn das Wasser floss direkt in die Grazer Burg.   

 


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