Karin Hirschmugl
 
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Es herrscht Aufbruchstimmung!

Was kommt der Frühling? Ganz einfach: Dann, wenn die Gärtnerinnen und Gärtner der Holding Graz das Reisig von den Beeten räumen und die Grünanlagen vorbereiten, dass sich die Blütenpracht entfalten kann. Die floralen Frühlingsboten stehen in den Startlöchern!

Rund 26.000 Zwiebeln wurden bereits im Herbst in die Beete und Tröge auf Plätzen, in Parks und an Straßenkreuzungen und dort warten die Narzissen, Tulpen, Anemonen und Krokusse schon darauf, dass sie ihre Knospen aus der Erde strecken können. Gleichzeitig werden im Anzuchtbetrieb der Holding Graz in der Martinhofstraße 40.000 Ruckerln (große Gänseblümchen), Vergissmeinnicht, Ranunkl und Stiefmütterchen auf ihren Einsatz. Sie sind während der Wintermonate im warmen Gewächshausklima aufgewachsen und werden ins Freie umziehen, sobald das Wetter mitspielt.

Dann geht’s ruckzuck. 50 Gärtnerinnen und Gärtner sind rund zwei Wochen damit beschäftigt, die Pflanzen an 55 verschiedene Stellen in Graz auszuliefern und einzusetzen. Und gleich wie in der Haute Couture gelten auch hier verschiedene Moden: In Graz ist Buntheit angesagt, ohne konkrete Farbschwerpunkte, aber füllig und prächtig. Was keineswegs mit Wildwuchs gleichzusetzen ist, denn für die Bepflanzungen der Beete haben die Reviergärtnerinnen und Reviergärtner Franz Sarkanj, Christian Kelz, Karl Haindl, Anita Egger, Michaela König, Christian Kielhauser, Johann Lickl, Thomas Engel und Harald Neubauer schon im vergangenen Sommer die Muster entworfen.

Die größte Aufmerksamkeit bekommen sicher die Blumerln am Eisernen Tor. Und natürlich die im Stadtpark. Und die im Herbersteingarten. Und, und, und…

Die Frühlingsboten werden bis Ende April/Anfang Mai für urbanes Natur-Feeling sorgen. Dann sind die Sommerblümchen am Start.

Fotos: Fischer/Stadt Graz

 


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