Dieter Demmelmair
 
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Funde, die man nicht machen will

Für den Straßenbahnausbau in die “Smart City” wird nahe des Hauptbahnhofes gebaut – da besteht die Gefahr, bei den Arbeiten auf Bomben aus dem 2. Weltkrieg zu stoßen. 

Der Hauptbahnhhof war im 2. Weltkrieg bevorzugtes Ziel von Bombenangriffen. Deswegen ist das ganze Areal dort im Bombenkataster der Stadt Graz als rote Zone ausgewiesen (siehe auch Foto oben). Da gilt es, besonders vorsichtig zu sein – und im Falle des Falles die erforderlichen Maßnahmen genau zu kennen.

Das tut Bauleiter Uwe Käferböck natürlich – und er weiß auch, was zu tun ist, wenn man Funde macht, die möglicherweise archäologischen Wert haben. Im Video verrät er mehr dazu!


Übrigens: Das Wort “Bombe” nahm im Laufe des Derißigjährigen Krieges aus dem Französischen zu uns. Seinen Ursprung hat es vom altgriechischen Wort “bombos”, was “dumpfes Tönen, Sausen” bedeutet. Schutz davor suchte man in Graz davor in Bunkern Das Wort “Bunker” wiederum kommt aus der englischen Sprache – als “coal bunker” wurden Kohlekeller bezeichnet. 

 


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