Dieter Demmelmair
 
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Kommende Woche: Ein Bauende und eine Straßensperre

Unsere Vorschau auf die kommende Baustellenwoche: Eine Großbaustelle ist voraussichtlich ab Freitag kommender Woche Geschichte.

Seit 15. April wurden die Gleise auf dem Streckenabschnitt der Linie 5  am Schönaugürtel, auf der Bertha-von-Suttner-Friedensbrücke und am Karlauergürtel saniert, also ausgetauscht (Foto oben). Ursprünglich hätten die Arbeiten bereits am 10. Juli, also bei Ferienbeginn, beendet werden sollen – dann gab es aber Corona-bedingt eine Lieferverzögerung bei den Dehnungsfugen der Brücke, was den Zeitplan ordentlich durcheinander wirbelte. Die Folge war eine Verschiebung der Finalisierung um ein ganzes Monat.

Jetzt schaut es aber gut aus, dass die Arbeiten bis Freitag (oder im schlimmsten Fall noch ein paar Tage länger) abgeschlossen sein werden. Bis zum Ende der Arbeiten gibt es noch einen Schienenersatzverkehr – alle Infos dazu gibt es hier!

Wir wechseln von einer Gleissanierung zu einem Straßenbahnneubau – nämlich auf bzw. in die Reininghausgründe (Fotos unten). Dort wird kommende Woche auch nachts einmal gearbeitet – nämlich von Dienstag auf Mittwoch. Da werden Gleise angeliefert.

News gibt es auch vom Straßenbahnausbau in die “Smart City”: Dort muss wegen der Arbeiten bzw. Transporttätigkeiten in der kommenden Woche nachts immer wieder die Waagner-Biro-Straße gesperrt werden. Konkret: Von 3. August bis 6. August kommt es zwischen 20:00 Uhr und 05:00 Uhr mehrfach zu kurzfristigen Sperren im Abschnitt Starhemberggasse bis Dreierschützengasse.

Wöchentlich aktualisierte Bauinfos zu den Arbeiten in Reininghaus und bei der Smart City finden Sie hier!

(Fotos: Holding Graz/Rudi Watzinger)


Übrigens: Wir haben in diesem Blog ja schon berichtet, dass es in Graz seit dem Jahr 1898 eine elektrifizierte Straßenbahn gibt. Davor gab es 20 Jahre lang eine Pferdetramway nach Mariatrost. In unserem Tramway Museum Graz kann man einen Wagen aus dieser Zeit bewundern – den sieht man auch im Video unten. Pferde im Stadtverkehr sieht man in Österreich ja nur mehr in Form von Fiakern. Die heißen so, weil der Heilige Fiacrius, welcher ein irischer Einsiedler war, der nach Frankreich reiste, der Schutzheilige der Kutscher, Taxifahrer und Gärtner ist.

 


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